Grundschule Schmedenstedt
Mit dem Erweiterungsneubau der Grundschule Schmedenstedt wird im historischen Dorfkern ein gemeinsamer Schulstandort für die bislang getrennten Schulorte Schmedenstedt und Woltorf geschaffen. Der Ausbau der »Schule unterm Regenbogen« als zweizügige inklusive Ganztagsschule schafft einen zentralen Ort des Lernens, der Identifikation und der Dorfgemeinschaft.
Der Entwurf reagiert auf die kleinteilige Struktur des Umfelds und den Bestand aus unterschiedlichen Bauzeiten. Das historische Schulgebäude von 1911, die Mehrzweckhalle aus den 1970er Jahren und angrenzende Flächen werden zu einem Ensemble zusammengeführt. Eine gläserne Fuge verbindet Bestand und Neubau, markiert den neuen Haupteingang und übernimmt die zentrale Erschließung.
Das Foyer bildet das räumliche Zentrum der Schule. Es funktioniert als Gelenk zwischen Alt und Neu, dient als Verteiler und ist multifunktional nutzbar. Im Neubau sind die offenen Lernwelten für die Jahrgänge 1 bis 4 organisiert. Als Jahrgangscluster mit zentraler Lernmitte ermöglichen sie flexible Unterrichtsformen, kurze Wege und eine klare Orientierung.
Der Außenraum wird als zusammenhängender Bewegungs- und Aufenthaltsbereich weiterentwickelt. Unterschiedlich zonierte Pausenflächen, Spiel- und Bewegungsangebote sowie grüne Lernorte ergänzen das Raumangebot.
Der Entwurf folgt dem Prinzip des Weiterbauens im Bestand. Bestehende Strukturen bleiben erhalten und werden gezielt ergänzt. So entsteht eine zeitgemäße Schule, die sich in den Dorfkern einfügt und als gemeinsamer Ort für Schule und Dorfgemeinschaft wirkt.
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