Ring For Peace

Uferweg 11, Lindau, Deutschland

Im Vorfeld der 10.Weltkonferenz von Religions for Peace im August 2019 entstand in Lindau eine große Holzskulptur in Form eines stehenden Möbiusbandes. Die Skulptur wurde von dem Künstler Gisbert Baarmann entworfen und von dem Holzbauingenieur Hermann Blumer konstruiert. Wir waren beauftragt, die Baugenehmigung für den künstlerischen Entwurf und die Realisierung des Projektes in einem sehr engen Terminrahmen möglich zu machen. Der Ring for Peace veranschaulicht das Leitthema der 10. Weltversammlung und wird als dauerhaftes Symbol des Friedens zwischen den Religionen eingeführt. Der Ring spielt in vielen Weltreligionen als Symbol von Treue, Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit eine Rolle. Das Buddhistische Lebensrad, der Siegelring des Propheten Muhammad im Islam, Salomos Ring im Judentum oder Lessings Ringparabel sind nur einige Beispiele.

Anlässlich der Eröffnung der Weltversammlung wurde die Skulptur im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 21. August 2019 fand auf der Insel im Luitpold-Park am Ring für den Frieden eine multireligiöse und spirituelle Zeremonie mit allen Delegierten und vielen Gästen statt. Von hier aus wurde ein Gruß des Friedens aus jeder Religion in die ganze Welt geschickt.

Jahr
2019
Project Status
Gebaut
Bauherrschaft
Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft Lindau
Architektur
Gisbert Baarmann
Projektsteuerung
Elwert & Stottele Architekten, Ravensburg
Aufgabe
Neubau einer Holzskulptur anlässlich der Weltkonferenz Religions for Peace auf der Insel Lindau (Bodensee) GP LPH 3-8

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