Max-Planck-Institut für Softwaresysteme

Kaiserslautern, Deutschland
Foto © Jogi Hild

Das achtgeschossige Institutsgebäude ist neues Tor zum Universitäts-Campus, das einen markanten, städtebaulichen Akzent setzt. 40 HDI-Pfähle durchdringen das vorhandene Regen- Mischwasserkanalbecken. Auf der darüber liegenden Bodenplatte erhebt sich eine Stahlbetonkonstruktion mit tragenden Stützen und Wänden und schlanken Flachdecken ohne Unterzüge. Eine einläufige Treppe erschließt das 1. Obergeschoss, das als multifunktionale Ebene nahezu komplett bespielbar oder durch mobile Trennwände in unterschiedlich große Seminar- und Präsentationsräume aufteilbar ist.

Die Raumstrukturen der Büros lösen sich durch die gläsernen Flurwände zugunsten eines Raumkontinuums zwischen Atrium und Außenraum auf. Die flexiblen Zwischenwände geben den Räumen die notwendige Geborgenheit für ungestörtes Forschen und Entwickeln. Ein Hohlraumestrich in allen Geschossen lässt eine spätere Nachinstallation und Adaption an nicht vorhersehbare Nutzungsänderungen zu. Ein Gebäude mit dieser Transparenz der Innenräumlichkeiten muss schon aus psychologischen Gründen klimatechnisch sehr ausgewogen sein: Flächige Heiz-Kühldeckensegel in den Arbeitsräumen und den Kommunikationskernen werden den hohen Anforderungen, aber auch den zukünftigen Betriebskosten, gerecht.

Foto © Jogi Hild
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Foto © Jogi Hild
Foto © Jogi Hild
Foto © Jogi Hild
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Jahr
2013
Project Status
Gebaut

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